Pfarrei Klingen

Aktuelles

PFARREI- 2020-03-31
Liebe Kommunionkinder, liebe Firmkinder, liebe Jugendliche
(CP) schweren Herzens hatte ich am Mittwoch vor der Firmung die Entscheidung getroffen, die Firmung abzusagen, bevor dann alles sehr schnell ging und sämtliche Termine ins Wanken gerieten. Dennoch konnte ich den 3. Oktober, so Gott will, für unsere Firmung in den Blick nehmen. In welchem Rahmen und Kreis der Gottesdienst sein wird – ich werde Euch frühestmöglich unterrichten. Meine lieben Firmkinder, wir werden sicher einen guten Weg finden. Eine Bitte an Euch: Betet weiterhin eifrig unser Firmgebet „Atme in mir du Heiliger Geist!“. In dieser schwierigen Situation brauchen wir jeden Beter. Bestürmen wir den Himmel um den Heiligen Geist, dass er uns führt, leitet und schützt. Beten wir auch für die vielen Opfer der Coronakrankheit.

Liebe Kommunionkinder!

Ich weiß, dass Ihr euch alle so auf das Fest Eurer Erstkommunion gefreut habt. Fleißig habt Ihr in der Schule und in den Kommunionstunden mit Loni Sedlmair und Simone Koppold gelernt und gearbeitet.
Habt keine Sorge! Wenn die heilige Erstkommunion jetzt nicht an dem geplanten Termin sein kann; wir werden eine gute und schöne Gelegenheit finden, an dem jedes Kommunionkind zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gehen kann!



Wichtig, ist meine lieben Kinder und Eltern: Wir wollen fest den lieben Heiland bitten, uns in dieser schweren Zeit beizustehen. Beten wir abends immer das Gebet zum heiligen Josef; das Gebet für die Eltern und ein Gebet zur Gottesmutter! Betet gemeinsam um Gottes Schutz und Segen. Kindergebet erstürmt den Himmel. So wollen wir es machen meine Kinder!

Zum Schluss für meine 4. Klässler. Wir haben dieses Jahr, wie immer, den Rosenkranz im Religionsunter-richt geknüpft und gebetet. Es ist eine starke Gebetsschnur, die uns mit dem Himmel verbindet. Kinder! Betet jeden Tag ein Gesätz oder auch mehr vom heiligen Rosenkranz. Der Rosenkranz ist die wirksamste Waffe gegen alles was dem Menschen wehtun will.

Ein Letztes noch!
Alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Seit über 20 Jahren habt ihr zusammen mit mir in der Schule den Rosenkranz geknüpft und gelernt. Hol ihn hervor, nimm ihn in die Hand – bete und bestürme auch du den Himmel!

Dafür hab ich den Rosenkranz mit euch geknüpft. Jetzt brauchen wir ihn, um die Not zu wenden!

Euer Pfarrer

PFARREI- 2020-03-31
Wo das Licht der Auferstehung leuchtet, hat Dunkelheit und Angst keine Chance
(CP) Liebe Pfarrgemeinde,

mit großen Schritten gehen wir auf das Osterfest zu. Wir sehen zurzeit viel Verwirrung, Angst und Sorge unter uns Menschen.

Dabei wäre es so notwendig, den Durchblick zu behalten, um anstehende Entscheidungen mit klarem und wachem Verstand zu treffen. Woher soll Hilfe kommen, wenn ganze Gesellschaftsteile den lieben Gott aus ihrem Lebensprogramm gestrichen haben?

Als gläubige Christen kann es nur eine Perspektive geben: Unsere Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.

So ist die entscheidende Frage Jesu an den Blindgeborenen (Joh 9,1-41) auch an uns gerichtet: „Glaubst du an den Menschensohn?“ Jesus schickt den Blinden zum Teich, um sich dort im Wasser zu waschen. Der Blinde ging, wusch sich und kam sehend zurück.

Das Waschen im Wasser des Teiches erinnert an die Taufe, denn der Teich heißt Schiloach, das heißt übersetzt „der Gesandte“. Erst durch die Begegnung mit dem von Gott Gesandten, wird der Blinde sehend. Jesus Christus ist der Gesandte Gottes.

Das ist ein Hinweis auf die sakramentale Begegnung des Täuflings mit Christus. Nicht nur durch das Wasser der Taufe, sondern durch die Begegnung mit Christus im Sakrament der Taufe, der Eucharistie, der Beichte wird der Mensch sehend.

Wir gehören durch die Taufe zu dem, der im Evangelium sagt, dass er das Licht der Welt ist. Der Apostel Paulus schreibt: „Einst ward ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichtes“.

Geistige Blindheit bedeutet, dass der Mensch Christus nicht als den erkennt, der von Gott gesandt ist, um uns zu Kindern des Lichts zumachen.

Als Kinder des Lichtes können wir mit den Augen des Glaubens dann Größeres sehen. Da, wo das Licht der Auferstehung leuchtet, hat Dunkelheit und Angst keine Chance. Vielleicht ist das die Lehrstunde dieser Tage.

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie die Kar- und Ostertage als eine Zeit erleben, in der Sie Christus tiefer erkennen und die uns wieder näher zu Gott und den Menschen bringt. Dann kann Ostern kommen, weil wir für die Botschaft der Auferstehung offene Augen und Herzen haben.

„Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!“

Besonders mit den Kranken und alten Menschen im Gebet verbunden

Ihr Pfarrer
Michael Schönberger

PFARREI- 2020-03-17
Bestürmen wir miteinander den Himmel, uns Trost und Zuversicht in dieser Not zu schenken.
(CP) Liebe Pfarrfamilie,
liebe Leser,

uns steht eine nicht einfache Zeit bevor. Ab sofort finden – bis auf weiteres – keine öffentlichen Gottesdienste mehr in unseren Kirchen statt. Umso mehr lade ich Sie ein, miteinander den Himmel zu bestürmen, uns Trost und Zuversicht in dieser Not zu schenken.

In Klingen werde ich jeden Tag eine private hl. Messe für alle Pfarreien feiern und die angegebenen Messintentionen aufopfern, die dann nicht entfallen werden. Sie können sich im Gebet von zu Hause aus der hl. Messe anschließen (zwischen 09:00-10:00 Uhr). Wenn möglich ertönt die Wandlungsglocke. Jeder, der möchte, kann in dieser Zeit geistig kommunizieren. Um 20:15 Uhr werde ich abends für alle den sakramentalen Segen mit der Monstranz erteilen. Auch da können Sie sich geistlich anschließen.

Ich darf Sie alle meines Gebetes versichern und bitte auch um das Ihre.

Besonders das Josefsgebet möchte ich allen ans Herz legen.

Am Hochfest d. hl. Josef (dem Fest unserer Josefsbruderschaft zu Klingen), werde ich uns alle ganz besonders dem Schutzpatron der Kirche anvertrauen und weihen. Alle Anmeldungen werden aufgenommen. Wenn es möglich ist beten Sie morgen Abend in der Familie die Josefslitanei (sowohl im alten und neuen Gotteslob), das Josefsgebet, oder eines der vielen Gebete zum hl. Josef, die Sie auf unserer Homepage und in den Josefsbriefen finden.

Zum Schluss möchte ich noch an den Engel des Herrn erinnern (Morgen/Mittag/Abendläuten), ebenfalls im Gotteslob.

Beten wir ganz besonders auch für alle Menschen, die in der Krankenfürsorge stehen, um Schutz und Kraft von Gott.

Kaplan Huber ist seit 13.03. zuhause bei seinen Eltern und grüßt Sie alle im Gebet und ist mit uns in der hl. Messe verbunden. Ob er zu Ostern hier sein kann hängt von den jeweiligen Umständen (hier wie dort) ab.

Ich grüße Sie herzlich und segne Sie alle, auf die Fürsprache der himmlischen Gottesmutter und des hl. Josef, im Namen des dreifaltigen Gottes

Michael Schönberger, Pfr.


Einige Anregungen für das persönliche Gebet:

Unter Deinen Schutz und Schirm
Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin. Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von aller Gefahr, o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau, unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin. Versöhne uns mit deinem Sohne, empfiehl uns deinem Sohne, stelle uns vor deinem Sohne.



Josefsgebet
Hl. Josef, Nährvater Jesu und Bräutigam
der allerseligsten Jungfrau Maria.
Schütze unsere Liebe und Treue.
Bewahre unsere Familien im Frieden.
Führe uns einst in das Haus des
himmlischen Vaters zu Jesus Christus,
unserem Herrn. Amen.



Erzengel Michael
Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe; gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei du unser Schutz. Gott gebiete ihm! So bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stürze den Satan und die anderen bösen Geister, die zum Verderben der Seelen die Welt durchstreifen, mit der Kraft Gottes hinab in den Abgrund der Hölle. Amen.



Gebet in Zeiten von Corona
Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.
Schenke den Ärzten und Forschern
Weisheit und Energie.
Den Politikern und Mitarbeitern
der Gesundheitsämter Besonnenheit.
Wir beten für alle, die in Panik sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden
haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du die Herzen mit Deiner Sanftheit.
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt,
dass die Zahlen zurückgehen,
dass Normalität wieder einkehren kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben
ein Geschenk ist.
Dass wir irgendwann sterben müssen
und nicht alles kontrollieren können.
Dass Du allein ewig bist. Wir vertrauen Dir.
Amen. (Johannes Hartl)

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